Nino Haratischwili, Die Katze und der General

14.02.2019

Zum Buch:
"Vergiss die Moral, Alexander, vergiss sie. Vergiss Dostojewski und vergiss jede Fabel von den am Ende siegreichen Guten. Das ist alles Schrott. So läuft es nicht. Zumindest hier bei uns nicht."

Tschetschenien, 1995: Nura ist siebzehn, als eine russische Einheit in die Schlucht einzieht, in der ihre Familie lebt. Mit dem Ausbruch des ersten Tschetschenien-Krieges zerschellt ihr Traum, der Enge des Dorfes zu entfliehen.
Moskau, 1995: Der junge Alexander Orlow sieht seine Zukunft zersplittern: Die große Liebe zurückgelassen, mit einem Armeesack und mütterlichen Erwartungen auf den Schultern, muss er an die nordkaukasische Front.
Berlin, 2016: Orlow, genannt "der General", ist zum Oligarchen aufgestiegen und nach Deutschland gezogen. Die Vergangenheit lässt ihn nicht ruhen: Es ist Zeit für eine Abrechnung.
Doch zuerst muss er "die Katze", eine eigenwillige georgischstämmige Schauspielerin, von seinem Vorhaben überzeugen...
(Klappentext)